Grundschule Meyerstraße

Veränderungen in der Grundschule Meyerstraße

Mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 wurden in der Gemeinschaftsgrundschule Meyerstraße 2 Schülergruppen (zur Zeit die maximale Aufnahmekapazität 54 Kinder) im Offenen Ganztag eingerichtet. Schon jetzt gibt es wegen der starken Nachfrage eine Warteliste auf der unter Umständen Kinder nachrücken können, wenn durch Umzug Plätze frei werden. Die Kinder werden ganztägig bis 16 Uhr in der Schule betreut. Nach dem Unterricht erhalten sie dort täglich ein Mittagessen und machen anschließend unter Aufsicht ihre Hausaufgaben. Danach können sie in den extra für den Offenen Ganztag eingerichteten Räumen spielen, lesen, basteln, malen, an naturwissenschaftlichen Experimenten (Forscherwerkstatt) oder an speziellen Sportangeboten in der Turnhalle teilnehmen. Weitere Angebote, zum Beispiel Musik machen und hören, sind geplant, andere werden folgen. Darauf sind wir Erwachsene sehr gespannt, da die Kinder im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten ihre Projekte und Aktivitäten weitgehend selbst planen. Dadurch wird die Eigenaktivität und Kreativität der Kinder sehr gestärkt und demokratisches Verhalten geübt - und das nicht nur während der Schulzeit, sondern auch in den Schulferien. Nur in den Weihnachtsferien und 3 Wochen im Sommer wird die Schule für die Kinder ganz geschlossen.

Die Menschen, die unsere Kinder umsorgen sind qualifizierte pädagogische Fachkräfte unter der Leitung einer jungen, dynamischen Sozialpädagogin-Sozialarbeiterin. Im Mittagsbereich arbeiten engagierte Hilfskräfte in der Küche und der Mensa. Mit einigen Lehrerstunden gibt es zudem noch die Möglichkeit, manchen Kindern zusätzliche Förderung zu erteilen.

Die Verzahnung vom Vormittag (Schule) zum Nachmittag (Offener Ganztag) ist sehr eng. Regeln, die morgens gelten, müssen auch nachmittags eingehalten werden. Verantwortung und Rücksicht werden morgens und nachmittags von allen erwartet. Der Austausch zwischen dem Lehrerkollegium und dem Team des Offenen Ganztags findet regelmäßig und intensiv statt. So können unsere „Sorgenkinder" besonders intensiv betreut und gefördert und andere über die schulischen Anforderungen hinaus besonders gefordert werden. Da zu Kindern auch immer Eltern gehören, können und sollen diese auch Verantwortung übernehmen. Es finden Elternabende und Elterngespräche statt und Eltern können selbst Projekte für die Kinder anbieten und durchführen, was teilweise schon - zum Beispiel im sportlichen Bereich - geschieht. Der Offene Ganztag ist ein spannendes Projekt, das sich schon jetzt teilweise sehr positiv auf die Kinder auswirkt. Leider konnten in diesem Jahr noch nicht alle aufgenommen werden, die gern einen Platz haben wollten. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die Stadt als Schulträger unseren Antrag auf zusätzliche Gruppen das nächste Schuljahr positiv entscheiden wird.